Freitag, 22.11.2019


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Feuchter Jugendaktionstag 2007 (12.05.07)
Pressebericht der Tageszeitung "Der Bote" (15.05.07)
Feuchter Jugendaktionstag traf ins Schwarze

FEUCHT – Konzentriert tastet sich der zehnjährige Philipp die Kletterwand hinauf. Noch zwei Züge, dann hat er es geschafft. Der Schüler läutet stolz das Glöckchen in zehn Metern Höhe und lässt sich in die Sicherungsseile fallen. Für Philipp und die anderen jungen Besucher zählte der Übungsturm neben dem Ligaschießen zu den größten Attraktionen des ersten Feuchter Jugendaktionstags. Am vergangenen Samstag luden der Alpenverein Sektion Feucht und die Feuchter Bogenschützen zu ihrem gemeinsamen Fest auf das Schießgelände.


Bereits am Morgen hatte eine Gruppe der Feuchter Hauptschule mit ihrem Besuch den Aktionstag eröffnet. Im Rahmen des Vereinstags nutzten die Jugendlichen der fünften bis achten Klassen die Angebote auf dem Übungsgelände. Schnell hatte sich eine Besucherschlange der übrigen Gästen vor dem Schießplatz angesammelt. Unter der Anleitung zahlreicher freiwilliger Helfer konnten alle ihr Talent mit dem Bogen unter Beweis stellen. Damit bot sich den Kindern und ihren Begleitern eine einmalige Möglichkeit, denn erste Versuche mit dem Schießgerät sind im Verein eigentlich nur nach mehreren Theoriestunden üblich. "20 Pfeile sind bestimmt schon irgendwo im Wald gelandet", schmunzelte der 1. Vorsitzende der Bogenschützen, Klaus Schwarz. Dennoch seien einige wahre Naturtalente zum Vorschein gekommen. Beim Schießen gehe es vor allem um Konzentration, eine gute Körperhaltung und den Spaß am Sport im Freien.

Ein paar Schritte entfernt sicherten Mitglieder des Alpenvereins die Jungen und Mädchen an der Kletterwand. Auf vier Schwierigkeitsniveaus kraxelten die Kinder flink den älteren Anfängern davon. "Kein Wunder", erklärte der 1. Vorsitzende des Alpenvereins, Wolfgang Stolzenberg, "in ihrem Alter ist die Motorik der der Erwachsenen haushoch überlegen."

Besonders viele Mädchen hätten schnell die richtige Technik an den Klettergriffen gefunden, bemerkte Jugendreferent Jürgen Waldhier. Die Zeiten wurden an der Wand aber nicht gestoppt, schließlich ging es den Veranstaltern um die Freude der Kinder und nicht um sportliche Leistungen.

Bereits im Herbst des vergangenen Jahres hatten der Alpenverein, die Bogenschützen und der Arbeitskreis Feuchter Gewerbe, kurz AFG, den Aktionstag ins Leben gerufen. Ziel sei es, mit dem Fest einen Anstoß für die Jugendarbeit in der Region zu geben, so AFG-Vorsitzender Alexander Hommel. Gut 40 Mitglieder der Schützen und Bergsteiger halfen ehrenamtlich beim Aufbau, der Anleitung an den Ständen sowie der Verpflegung der Gäste und informierten über das Kursangebot der Vereine.

Das große Besucherinteresse belohnte ihren Einsatz. Denn trotz des gleichzeitig stattfindenden Tags der offenen Tür im Feuchter Freibad fanden viele kleine und große Gäste den Weg zum Schießgelände im Wald. "Wir sind rundum zufrieden mit unserem Fest", erklärten Klaus Schwarz und Wolfgang Stolzenberg. "Da wir es den ersten Aktionstag genannt haben, ist es nur logisch, dass ein zweiter im kommenden Jahr folgt."

15. Mai 2007 DER BOTE
Redakteurin F. Pröll

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