Mittwoch, 26.02.2020


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Familienfest 2007 (15.09.07)
Interview mit der Tageszeitung "Der Bote" (08.09.07)
Das Feuchter Familienfest 2007

Was sind die Höhepunkte des 7. Familienfestes Feucht?

Meier: Neben den bekannten Familienfest-Klassikern Hüpfburg, Modenschau, Kinderkarussell, Riesenrutsche, Bungee-Turm, Auto-Shows, Live-Musik und die Schiffschaukel sticht dieses Jahr besonders der ausgewogene Branchenmix der ausstellenden Feuchter Gewerbebetriebe hervor. Unter den zahlreichen weiteren Attraktionen sind vor allem der ADAC-Truck, die Feuchter Feuerwehr, eine Go-Kart-Bahn und neu als Show-Programm um 15 Uhr der Auftritt des berühmten Zauberers René Zander und im Anschluss um 16 Uhr das große Kinder-Theater einen Besuch wert.

Wer bringt sich in welchem Umfang in die Vorbereitungen ein?

Hommel: Die diesjährige Leitung der Arbeitsgruppe „Familienfest“ hat Claus J. Meier erstmalig übernommen. Er hat mit großem Engagement die Nachfolge von Karl Kuhn angetreten. Wenn man die professionelle Vorbereitung, die Teilnehmerzahl und die Aktionen sieht, dann muss ich ehrlich sagen: Das war super! Unterstützt wurde Herr Meier von dem bereits eingespielten Familienfest-Team, bestehend aus Karl Kuhn, Martin Gerl und Max Purucker die sich wie die letzten Jahre um die Straßeneinteilung gekümmert haben. Ein großer Dank an dieser Stelle an Horst Purucker, der sich seit Jahren um die Aufstellung der Plakatständer und das Aufhängen der großen Banner kümmert. Die Motivlocher wurden wieder von Frau Schilling-Kouba organisiert, die Gestaltung der Plakate und Flyer wurden wie die Jahre davor von Marc Hildebrandt entworfen. Der AFG kann stolz sein, dass es uns Jahr für Jahr gelingt, eine solch effektive Arbeitsgruppe für diesen Groß-Event in Feucht auf die Beine zu stellen. Wenn man sich vor Augen hält, dass die Planungen bereits im Anschluss des Familienfestes 2006 begonnen haben, ab Januar an dem 15.09. aktiv gearbeitet wurde - und das alles ehrenamtlich - dann kann man als AFG-Vorstandschaft nur hoffen, dass die Motivation dieser Arbeitsgruppe noch lange anhält.

Auf welche neuen, bislang noch nicht dabei gewesene Anbieter können sich die Besucher freuen?

Meier: Die meisten Neulinge feiern am Familienfest ihre diesjährige Neu- oder Wiedereröffnung. Das beste Timing in dieser Hinsicht hat wohl Herr Lang von „That's Live“, der an diesem Wochenende seinen HiFi-Laden im ehemaligen Grimm eröffnen wird. Aber auch Frau Fritsche präsentiert ihre neues Abnehmstudio „Calory Coach“ mit einem Stand in der Pfinzingstraße. Dort macht auch erstmals die Cura Apotheke mit, die in diesem Jahr den Besitzer gewechselt hat. Nach dem Umzug hat sich Herr Muschweck von Speiche & Co. auch etwas ganz besonderes ausgedacht. Gleich in deren Nähe baut er eine Go-Kart-Bahn für Kinder auf. An der Ecke des Ebl-Umbaus zeigt Herr Schweigert, dass er im „Salon für die Frau“ nicht nur Herrenfrisuren zaubern kann. Kleine Erfrischungen und Kaffee gibt's bei Ringelblume Naturkost beim Rathaus. Des Weiteren sind zum ersten Mal dabei: Zimmerhackel Lichtwerbung, Maro Rollladenbau, Fahrschule Müller, TNT Express, Iliotec Solaranlagen, Schreibbüro Hauser und die Beratungsstelle Winterhalter.

Wie viele Zugänge stehen den Besuchern offen und wo können sie parken?

Meier: An der Zahl sind es acht, denn man kann von jeder zu Fuß erreichbaren Stelle auf das Familienfest gelangen. Für diejenigen, die nicht zu Fuß kommen, stehen ausreichend Parkplätze an der Reichswaldhalle, am Kirchweihplatz, in der Regensburger Straße und in den am Familienfest anschließenden Seitenstraßen zur Verfügung.

Welche Sperrungen sind nötig, damit gefeiert werden kann?

Hommel: An diesem Samstag ist ab 7 Uhr morgens die Durchfahrt von der Hauptstraße-Kreuzung bis zum Kreisverkehr, sowie von der Einfahrt des Reichswaldhallen-Parkplatzes bis zur Unteren Kellerstraße für Fahrzeuge aller Art gesperrt. Erst gegen 22 Uhr ist die Straße wieder für den Verkehr freigegeben.

Haben sich seit der ersten Veranstaltung bis heute bestimmte Trends und Entwicklungen abgezeichnet? (mehr Handwerker, steigendes Engagement der Anbieter?)

Meier: Die von Jahr zu Jahr steigende Anzahl der Teilnehmer spricht dabei eine eindeutige Sprache und die Veranstaltung ist mittlerweile zu einem regionalen Highlight herangewachsen. Im Vordergrund standen dabei und stehen immer noch die Möglichkeiten des Familienausflugs, weswegen gerade die Zahl der Aktionen und damit die Mühe der Aussteller stark zugenommen hat. All das macht das Familienfest immer wieder zu einer einzigartigen Veranstaltung und nichts ist so, wie man es vom Vorjahr noch kannte. Rein statistisch lässt sich aber durchaus bemerken, dass zu der schon seit jeher hohen Zahl an Einzelhändlern auch eine beachtliche Zahl Handwerker und Dienstleister hinzukamen.

Welche Angebote organisiert der AFG unabhängig von denen der einzelnen Teilnehmer?

Hommel: Der AFG sorgt für Losbuden, eine Spickerbude und bucht den Bungee-Turm. Für die Kleinen präsentieren wir die Schiffschaukel und zum zweiten Mal in Folge konnten wir den ADAC-Truck als zusätzliche Anlaufstelle gewinnen. Auch der Auftritt von René Zander wurde durch uns organisiert. Ebenso der Abschluss des Familienfestes durch die Live-Ziehung des großen Familienfest-Gewinnspiels. Um 18 Uhr ziehen wir folgende drei Hauptpreise: Ein langes Sportwochenende im Robinson Club für zwei Personen, einen AFG-Geschenkgutschein im Wert von 250 Euro und eine Feuchtasia-Jahreskarte für die Saison 2008. Teilnahmekarten für das Gewinnspiel gibt es in teilnehmenden Geschäften und an den Ständen des Familienfestes direkt.

Was kostet das, inklusive Gewinnspiel, und wie wird es finanziert?

Hommel: Die gesamten Kosten belaufen sich auf circa 12.000 Euro. Finanziert wird diese Summe durch eine Umlage der teilnehmenden Firmen. Hinzu kommen dann natürlich noch die Ausgaben, die die Aussteller für ihr jeweiliges Angebot auf sich nehmen.

Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit den Behörden, sprich Marktgemeinde, Polizei, FFW?

Hommel: Diese Frage lässt sich mit nur einem Wort beantworten: Ausgezeichnet! Der AFG bedankt sich bei dieser Gelegenheit für die jahrelange und hervorragende Zusammenarbeit mit allen Behörden und öffentlichen Einrichtungen, die auch immer ein offenes Ohr für uns hatten.

Ist es sicher, dass es 2009, nach der Hauptstraßen-Umgestaltung wieder ein Familienfest geben wird?

Meier: Unser großer Wunsch ist natürlich, dass die Hauptstraße bis dahin wieder in einem Zustand ist, der eine solche Veranstaltung zulässt. Doch der Umbau wirft einige Unwägbarkeiten auf. Die Planungen beginnen immer ein knappes Jahr vorher und bis dahin ist die Straße garantiert noch nicht fertig. Und auch wenn die Hauptstraße bis dahin fertig sein sollte, hat das Familienfest bis heute eine Größe erreicht, der die Hauptstraße allein nicht mehr genügt. Bislang ist nämlich noch unklar, ob bis dahin wichtige Flächen, wie etwa der Sparkassen-Platz oder die Pfinzingstraße fertiggestellt sind. Sie können aber davon ausgehen, dass wir uns sehr darauf freuen, sobald wie möglich das Familienfest wieder auszurichten.

Ist die Nostalgie gegenüber der alten Hauptstraße größer als die Freude auf eine neue?

Meier: Seitdem ich beim AFG bin habe ich eines ganz deutlich gemerkt: In Feucht sind traditionelle Werte mindestens so wichtig wie der Fortschritt. Dennoch ist der Feuchter Bürger neugierig und die meisten Geschäftsleute engagiert und voller Tatendrang. Ich habe bisher keine andere Gemeinde kennen gelernt, bei der die Wurzeln so eng mit dem Neuem verflochten sind. Und so ist es auch beim Hauptstraßenumbau. Obwohl viele nur schweren Herzens Abschied vom alten Ortsbild nehmen, freut man sich dennoch sehr auf das neue.

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