Mittwoch, 26.02.2020


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Weihnachtsmarkt 2008 (21.11.-23.12.08)
Pressebericht der Tageszeitung "Der Bote" (22.11.08)
Zum Jubiläum letztmals in altem Umfang

25. Feuchter Weihnachtsmarkt an vier Adventswochenenden

Ab 2009 auch in der Neuen Mitte

FEUCHT – Zum 25. Mal findet der Feuchter Weihnachtsmarkt heuer statt – das letzte Mal ausschließlich am Sparkassenplatz, denn im kommenden Jahr wird dieser Anziehungspunkt in der Zeidlergemeinde auch auf die Neue Mitte ausgedehnt.

Vor einem Vierteljahrhundert fing alles ganz klein an. Damals stellten lediglich der AMC, die evangelische Kirchengemeinde und die Rheuma-Liga Buden auf. Seit 1990 sind auch die Partnergemeinden Crottendorf und Leutschach vertreten. 1992 sprach erstmals ein Feuchter Christkind den Prolog zur Eröffnung. Ab 1996 ist auch der Arbeitskreis Feuchter Gewerbe (AFG) mit im Boot, so dass der Weihnachtsmarkt auf alle vier Adventswochenenden ausgedehnt wurde. Damit ist Feucht die einzige Gemeinde im Umkreis, in der so lange Betrieb in den Buden herrscht.

Die 19 Hütten sind wieder ausgebucht, berichtete Stefanie Wunram vom Veranstaltungsbüro im Rathaus. Am ersten Adventswochenende laden die Partnergemeinden und 13 Feuchter Vereine zum Weihnachtsmarkt ein. Vier Leutschacher Weinbauern haben sich angekündigt, zwei Buden werden von Crottendorfern genutzt, die letztmals auch Räume der Sparkasse mit nutzen dürfen. Untergebracht sind die Gruppe aus dem Erzgebirge und teilweise auch die Steirer seit vielen Jahren bei Feuchter Gastfamilien. Den Prolog spricht am Freitag, 28. November, um 18 Uhr das neue Christkind Lisa Bellmann auf dem Platz vor der Reichswaldhalle. Umrahmt wird die Eröffnung vom Gesangverein Feucht und dem Blasorchester Markt Feucht. Am 29. und 30. November treten die Newcomer Bigband des Musikbundes Feucht, der Evangelische Posaunenchor Feucht, das Jugendblasorchester Markt Feucht sowie erstmals die "Schmetterlinge" der Lebenshilfe Nürnberger Land und Gruppen der Kindergärten Herz Jesu und "Unterm Regenbogen" auf. An den Ständen werden unter anderem Spielsachen aus Holz, Strick- und Töpferwaren, selbst gebastelte Geschenkartikel, Imkerprodukte, Tassen, Kalender, Laubsägearbeiten und Kunstgewerbe angeboten. Das kulinarische Sortiment reicht von Bratwürsten, Fischbrötchen über Waffeln, Kürbiskernöl, Mehlspeisen bis zu Stollen. Aufwärmen können sich die Besucher zum Beispiel mit Glühwein, Tee oder Kinderpunsch.

Ab Freitag, 5. Dezember, lädt der AFG ein. Im Rahmenprogramm treten unter anderem die Bläsergruppe des Soundorchesters, die Pavel Sandorf Big Band, der Fischbacher Männergesangverein, der Gesangverein Moosbach, der Jugendchor "Songtime", Zauberer Rene Zander, das Duo "K & K" sowie erstmals der katholische Chor aus Feucht auf. In den Buden stehen zum Beispiel Weihnachtsschmuck, Spiele, Wellnessartikel, Glasbläserarbeiten und Steckenpferde zum Kaufen bereit. An allen vier Wochenenden werden Christkind und Nikolaus den Feuchter Weihnachtsmarkt besuchen – als besondere Attraktion für die Kinder.

Bereits seit ein paar Tagen ist die Hauptstraße geschmückt. Die neuen Straßenlaternen tragen weihnachtliche Sterne. Auf die sonst üblichen Girlanden wurde verzichtet, weil sie in die Bäume hineinhängen würden. Dafür gibt es mehr Überspanner über der Fahrbahn, berichtete 1. Bürgermeister Konrad Rupprecht.

Noch stehen die 19 Buden sehr dicht gedrängt auf dem Sparkassenplatz. Das wird sich ab dem kommenden Jahr ändern, verrät der Rathauschef. Dann wird der Weihnachtsmarkt auch auf die gegenüberliegenden Neue Mitte ausgedehnt, und es werden insgesamt 25 Hütten in zwei Halbkreisen aufgestellt. Die Hauptstraße können die Besucher an einer Stelle queren, die übrigen Bereiche werden aus Sicherheitsgründen mit Ketten abgesperrt, ergab eine Besprechung mit der Polizei und den Verkehrsbehörden. Als zusätzliche Attraktion könnte dann neben dem üblichen Weihnachtsbaum auch eine große Pyramide aus dem Erzgebirge aufgestellt werden. Die CSU-Fraktion hatte dies beantragt. Anfang Januar wird Rupprecht mit Verwaltungsmitarbeitern eine Besichtigungsfahrt unternehmen, um sich über geeignete Modelle und Kosten zu informieren.
"Das wäre dann ein weiteres Alleinstellungsmerkmal", kann sich der Bürgermeister einen solchen weihnachtlichen Blickfang durchaus vorstellen.

Martina Rüsing
Der Bote 22.11.2008

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