Freitag, 25.09.2020


Vereinshistorie und Galerie  

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Feuchter Jugendtag (07.05.11)
Nachbericht der Tageszeitung "Der Bote" (10.05.11)
Das Ziel bleibt: Weg vom Computer, rein in die Vereine.


FEUCHT – Aus seinen Kinderschuhen ist der Feuchter Jugendtag schon lange herausgewachsen: Am Samstag hat das Spektakel auf dem Gelände der Feuchter Bogenschützen seinen fünften Geburtstag gefeiert. Was als gemeinsamer Aktionstag einer Hand voll Vereine begann, ist im Lauf eines halben Jahrzehnts zum festen Großereignis geworden. Und hat heuer erneut – was die Anzahl der beteiligten Vereine, angebotenen Aktionen und der Besucher angeht – Rekorde gesetzt.

Buntes Treiben im Bogencamp: Zahlreiche Kinder und Jugendliche wuseln wild durcheinander. Sie laufen von Station zu Station. Zahlreiche Vereine und Institutionen bieten an ihren Ständen die Möglichkeit an, mal die eigene Geschicklichkeit zu testen, dann wieder zu basteln oder sich ganz einfach auszutoben. Eltern und andere Verwandte der Kinder plaudern, flanieren gemütlich über den Platz oder machen es sich bei einem Imbiss im Freien oder in der neu gebauten Bogenschützenhalle gemütlich.

Fünf Jahre ist es her, dass der erste Jugendtag in Feucht stattfand. Damals hatten sich die Feuchter Bogenschützen, der Deutsche Alpenverein Sektion Feucht und der Arbeitskreis Feuchter Gewerbe (AFG) für einen gemeinsamen Aktionstag zusammengetan. Ziel war es gewesen, den jungen Besuchern verschiedene Freizeitmöglichkeiten vorzustellen, Spaß an der Bewegung zu wecken, sie eventuell für die Mitgliedschaft in einem Verein zu begeistern.

Der Jugendtag wächst. Und mit ihm die Arbeit hinter den Kulissen. Seit Januar liefen die diesjährigen Vorbereitungen, 110 freiwillige Helfer aus den Vereinen waren rund um das Spektakel im Einsatz. Für die rund 1500 Besucher heuer boten sich so viele Aktivitäten an wie noch nie. Los ging es mit einer Hüpfburg von der Sparkasse Nürnberg, weiter zum Stand des Obst- und Gartenbauvereins Feucht. Hier konnten die Kleinen sich nicht nur im Gummistiefelweitwurf ausprobieren sondern auch Handseifen selbst gestalten und diese, hübsch verpackt im bedruckten Säckchen, als Geschenk für den Muttertag mit nachhause nehmen. Gleich daneben das Glücksrad der Raiffeisenbank Altdorf-Feucht, an dem viele Preise darauf warteten von den jungen Gewinnern in Empfang genommen zu werden.

Eine ruhige Hand galt es an der Station der Bogenschützen unter Beweis zu stellen. Mit Pfeil und Bogen und mit ein bisschen Hilfe der Vereinsmitglieder versuchten die jungen Besucher die Zielscheiben zu treffen. Elektrische Ziele waren es dagegen, die am Stand der Zeidlerschützen ins Visier genommen werden mussten. Mit Lasergewehren, von denen keine Verletzungsgefahr ausgeht, durften die Kinder und Jugendlichen am Schießstand hier ihre Konzentration unter Beweis stellen.

Wasser marsch, hieß es an der Station der Jugendgruppe von der Feuerwehr Feucht. Mit einem Löschstrahl mussten Bälle durch ein Labyrinth oder von Hütchen buxiert werden. In luftige Höhen ging es am Turm des Alpenvereins. Gut gesichert kletterten die Kinder und Jugendlichen nach oben in zehn Meter Höhe.

Sich einmal als Spieler in einem Kicker fühlen konnten sich die Kinder dank der Jugendgruppen der evangelischen und der katholischen Kirche. Diese waren erstmals auf dem Jugendtag mit einem lebensgroßen Kickerspiel vertreten. Ganz wie die Figuren beim üblichen Tischkicker mussten die jungen Besucher einen festen Platz an einer Querstange einnehmen und von dort aus den Ball in Richtung gegnerisches Tor weiterspielen. Wer Tischkicker lieber in der kleinen Form spielt, wurde gleich nebenan beim Jugendzentrum Feucht (JUZ) fündig. Außerdem gab es hier allerhand zum Jonglieren und die Möglichkeit an einem Jugger-Spiel teilzunehmen. Dabei traten die Kinder in zwei Mannschaften gegeneinander an und mussten versuchen, möglichst ohne von den Gegnern erwischt zu werden, den Spielball in das gegnerische Tor zu bringen.

Teelichthalter wurden am Stand der Hauptschule Feucht gestaltet. Mit Dekosand konnten die Kinder die Glasschälchen nach eigenen Vorstellungen verzieren. Zum Dosenwerfen oder Schminken ging es zum Angebot der Falken Feucht. Hier konnten sich die Kleinen mit Farbe und ein wenig Glitzer in einen Schmetterling oder eine Katze verwandeln lassen. Musik lag abschließend rund um den Stand der Jugendgruppe des Blasorchesters Markt Feucht in der Luft. Verschiedene Instrumente standen zum Ausprobieren bereit. Wie sie mit viel Übung klingen können, zeigte das Blasorchester den Besuchern mit einem kleinen Frühlingskonzert.

Wer von den Kindern und Jugendlichen die Stationen durchlaufen und dabei in einem Pass Stempel gesammelt hatte, nahm – wie gewohnt – an einer großen Verlosung teil. Neben Freikarten für das Feuchter Freibad und der Möglichkeit, einmal selbst mit 5000 Liter Wasser aus dem großen Löschwagen der Feuerwehr den Wald ordentlich zu gießen, gab es einen 100 Euro-Gutschein des AFG zu gewinnen.

Bei einem so abwechslungsreichen Programm kann man jetzt also schon gespannt sein, mit welchen Angeboten sich die Vereine beim Jugendtag kommendes Jahr wieder selbst übertreffen wollen. Und wer so lange nicht warten möchte, schaut demnächst am besten einmal selbst in den Vereinen vorbei.

Der Bote
10. Mai 2011

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