Sonntag, 16.12.2018


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Feuchter Familienfest (22.09.18)
Pressebericht des Reichswaldblatts (04.08.18)
Das neue Feuchter Familienfest am 22.09.2018

FEUCHT - Der Arbeitskreis Feuchter Gewerbe hatte vor fast zwei Jahren entschieden, das Familienfest ab sofort nur noch alle zwei Jahre stattfinden zu lassen, dafür aber auch mit neuem Konzept und großem Aufwand, um viele neue Besucherinnen und Besucher fur das Fest zu gewinnen. Eine fleißige Arbeitsgruppe unter der Führung von Kerstin Möges hat sich über ein Jahr zusammengesetzt, um das neue Familienfest zu planen. Insgesamt sind vier Bereiche auf der gesamten bekannten Familienfestfläche neu entstanden.

Das Dutzend wird in diesem Jahr voll gemacht: Bereits zum zwölften Mal steigt das Familienfest. Eine Zahl, auf die Organisator Alexander Hommel, AFG-Vorsitzender, stolz ist. Um zwölf Uhr geht es auf der gesperrten Haupt- und Pfinzingstraße los. Von der Teestube bis hoch zur Raiffeisenbank ist viel geboten: Neu ist das Rodeoreiten auf dem Sparkassenplatz.

In der südlichen Hauptstraße unter der Leitung von Claus Meier ein "Handwerkerhof", in der Mitte unter der Leitung von Klaus Metz und Alexander Hommel der Bereich "Sport & Gesundheit" und in der nördlichen Hauptstraße "Kunst und Kultur", hervorragend geplant und organisiert von Karl Kuhn. Hier gibt es dann Kunstaustellungen und Live Musik mit Künstlern wie Pavel Sandorf und Poetry Slam. In der Pfinzingstraße wird dazu noch "Feuchter Geschichte"präsentiert. Über die einzelnen Bereiche und deren Programme werden wir ausführlich in der Septemberausgabe des Reichswaldblattes berichten. Eines der spannendsten und schwierigsten Konzepte war sicherlich die Erstellung eines Handwerkerhofes.

Das Reichswaldblatt hat daher mit Claus Meier ein kurzes Gespräch zum aktuellen Stand des Handwerkerhofes am Familienfest geführt:

RWB: Herr Meier, Sie hatten 2007 schon einmal das Familienfest organisiert. Warum haben Sie so lange Pause gemacht?

C. Meier: Das war damals schon eine tolle Sache! Ein riesiges Fest und so viele Teilnehmer - das hat mir viel Spaß gemacht, aber auch unendlich viel Zeit gekostet. Ich frage mich immer wieder, woher unser Alex Hommel die Zeit dafür nimmt. Bei mir hat in diesem Zeitraum ganz klar das Geschäft darunter gelitten und die einzige Alternative ist, dass man weniger Arbeit in den Verein steckt, als man müsste. Das Ergebnis sieht man am Familienfest der letzten Jahre, wobei man 2016 wegen dem Unwetter nicht zählen kann. Jetzt wo das neue Konzept auf dem Tisch ist und sich die Arbeit auf vier Akteure für vier große Bereiche verteilt, bin ich wieder mit vollem Einsatz dabei.

RWB: Warum "Handwerkerhof"?

C. Meier: Das Familienfest ist eine riesige Gewerbeschau oder wie ich es auch gerne nenne eine "Outdoor-Hausmesse". Ich kenne keine noch größere Veranstaltung dieser Art. Die Benennung der vier Bereiche war unter einem so breit gefächerten Aussteller-Portfolio ziemlich schwierig. Deshalb sind im "Handwerkerhof" nicht nur die zuhause, die man von anderen Veranstaltungen mit gleich lautender Bereichs-Bezeichnung dort vermuten wurde. Bei uns erstreckt sich das "Handwerk" auch über die Gastronomie, Industrie und Serviceangebote in Feucht und Umgebung. Da ich mit meinem Betrieb nicht nur Computer-Fachhändler bin, sondern wir oft auch handwerkliche Zusatzarbeiten erbringen, Projekte begleiten und dabei vor allem die unterschiedlichsten Betriebe kennenlernen, fühle ich mich dem Handwerkerhof verbunden und in gewisser Hinsicht auch verpflichtet. Besonders viel Freude bereitet mir dieses Jahr, dass jede Regel auf dem Prüfstand steht und jeder Bereichs-Organisator nach Gusto Neues ausprobieren kann.

RWB: Was ware das in Ihrem Fall?

C. Meier: Mein Fokus liegt darauf, ein großes Ganzes zu präsentieren. Es gibt dabei so manche Hindernisse, aber ein Gesamtkonzept ist für mich besonders wichtig gewesen. Ich habe dafür schon viele Wochen früher als die letzten Jahre mit der Organisation begonnen, weil hierdurch auch Dinge entstehen, die sehr viel Vorlauf brauchen. Die Aussteller im Handwerkerhof stellen viele gemeinsame Projekte auf die Beine. Wir haben uns am Anfang darauf verständigt, dass sich jeder Einzelne etwas zurücknimmt, um zusammen einen großen, fantastischen Veranstaltungsbereich zu gestalten. Es wird keine Aneinanderreihung von Pavillons geben, sondern aufeinander abgestimmte Bereiche mit Straßengestaltung, übergreifenden Sitzgelegenheiten und gemeinsamen Themen. Dadurch entstehen viele sehr originelle Ideen und jeder Aussteller hat schon jetzt große Lust auf dieses Wochenende. Das ist ja auch das, was "Handwerk" ausmacht, nämlich die optimale Verzahnung aller Gewerke. Dafür steht das Feuchter Handwerk und das wird an diesem Tag gezeigt.

RWB: Was sind die Highlights in Ihrem Bereich?

C. Meier: Das ist eine gute Wortwahl, ich komme gleich nochmal darauf zuruck. Eine grundsätzliche Entscheidung war für den Handwerkerhof, dass "Familie" nicht nur durch Kleinkinder definiert wird. Deshalb bieten wir zwar auch einiges für die Kleinsten an, aber es geht uns eher um Themen, die "Familien bewegen". Wir haben bewusst ein Angebot auf die Beine gestellt, das auch Jugendliche, erwachsene Kinder und auch mehrere Generationen anspricht. Einige unserer "Highlights" bewegen Familien vor allem nach oben, andere benötigen Geschick und Teamgeist. "Unterhaltung" und "Ausbildung" begegnen sich bei uns auf Augenhöhe. Wir haben jetzt Mitte Juli und ich möchte nicht zu viel verraten. Aber wenn diese Ausgabe erscheint, wird man wahrscheinlich das Programm schon auf der Familienfest-Homepage sehen konnen.

Text: Lydia Seifert, Reichswaldblatt

Der Bericht als PDF:
[https://www.afgfeucht.de/files/gallery/180922_familienfest_rwb_2018_08_S27.pdf]

Zur Familienfest-Homepage: [http://www.feuchter-familienfest.de]

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